Optimierte Ad-Sitelinks
Auf Grund vieler Useranfragen bei Google zum Thema Ad-Sitelink-Optimierung führt Google nun eine hilfreiche und interessante Verbesserung ein.
Bisher:
In der Vergangenheit konnten zehn Ad-Sitelinks auf Kampagnenebene eingetragen werden. Diese wurden von Google lediglich auf Basis der eingestellten Reihenfolge ausgespielt. Dies bedeutete bis heute, dass prinzipiell die vier ersten Sitelinks von Google für die Ausspielung ausgewählt wurden.
Heute:
Nun können weiterhin zehn Ad-Sitelinks eingetragen werden, aber diese werden kontinuierlich von Google optimiert. Konkret bedeutet das, dass die Ad-Sitelinks nun nicht nur nach der eingegebenen Reihenfolge geschaltet werden, sondern auch auf Basis weiterer Daten. Die Sitelinks wechseln sich nun ab, jedoch gibt es eine Bevorzugung derer, die eine bessere historische Klickrate auf Anzeigengruppenebene haben. Das heißt, obwohl Sitelinks auf Kampagnenebene eingetragen werden, findet die Optimierung auf Basis der Sitelink-Leistung auf Anzeigengruppenebene statt.
Für gute Erfolge mit den Sitelinks sollte man also drei wichtige Grundregeln beachten:
1. Man sollte sicher gehen, dass wirklich zehn Sitelinks eingestellt sind, um in den unterschiedlichen Anzeigengruppen jeweils passende Sitelinks ausliefern zu können.
2. Man sollte auch kürzere Sitelinks verwenden, denn beim einzeiligen Sitelink-Format sind weniger Zeichen als beim zweizeiligen Format erlaubt.
3. Man sollte die wichtigsten Sitelinks immer noch an die obersten vier Stellen setzen. Die Reihenfolge wird immer noch als Faktor für die Optimierung betrachtet.
Gerade für Konten, in denen nicht proaktiv die Sitelinks vom Kontoinhaber oder deren Agentur getestet wurden, ist dies sicherlich eine nettes Feature, um bessere Klickraten zu erreichen.
